Mistelzweig (groß)


Mistelzweig (groß)

Ab Herbst 2017 wieder im Sortiment.

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Um die Weihnachtszeit sieht man Mistelzweige in vielen Gestecken verarbeitet. Meist jedoch als Bündel oder, was besonders schön und dekorativ ist, als großen Mistelzweig. Er wird häufig als Weihnachtsdekoration mit einer roten Schleife versehen und aufgehängt, am besten unter der Türe. Das geht aber mit einem großen Mistelzweig nicht gut, daher wird er frei und dekorativ vielleicht im Eingangsbereich des Hauses aufgehängt. Aus England kommt der Brauch, dass man weibliche Personen, wenn sie unter dem Mistelzweig sind, sofort, und ohne Vorwarnung, küssen darf. In Frankreich bringt das Aufhängen eines Mistelzweiges Glück für das neue Jahr.

Doch was ist die Mistel für eine Pflanze? Wo wächst sie? Misteln sind Schmarotzer und brauchen einen Baum als Wirtspflanze. Sie haben da so ihre Vorlieben. Die meisten Sorten wachsen in Laubgehölzen, am Liebsten auf Birken, Pappeln, Linden, Weiden, aber auch in Apfelbäumen. Sie holen Nährstoffe und Flüssigkeit, die sie brauchen, aus der Wirtspflanze. Angeblich schadet das den Bäumen nicht. Misteln sind ganz langsam wachsende Pflanzen. Sie wachsen in runden Büscheln und sind gut zu sehen, sobald die Laubbäume im Herbst ihre Blätter verlieren. Im Winter sieht man manchmal Bäume, die voll sind mit schönen großen Misteln. Ein Mistelzweig mit einer Länge von etwa 30 Zentimetern kann bis zu 50 Jahre alt sein. Es ist eine immergrüne Pflanze, von der es weibliche und männliche Pflanzen gibt. Wenn die Mistel im Frühling blüht, sieht man vom Boden aus kaum etwas davon. Bis zur Adventszeit reifen dann die leicht durchscheinenden, irgendwie glasig wirkenden, weißen Beeren von etwa einem Zentimeter Durchmesser. In den Beeren befinden sich die Samen in einer schleimig klebrigen Masse. Man sagt, dass die Beeren giftig wären. 

Um die geheimnisvolle Pflanze ranken sich viele Geschichten. Misteln sollen Hexen und böse Geister fernhalten, das Haus vor Blitz und Feuer schützen und mit ihnen soll man sogar Schätze finden können. Bei den Kelten galten sie als heilig. Im Mittelalter behandelte man unter anderem Geschwüre damit. Pfarrer Kneipp verwendete die Mistel gegen verschiedene Leiden. In der Antroposophischen Medizin werden heute Mistelpräparate manchmal als zusätzliche Krebsmittel empfohlen und eingenommen. 

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