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Zweige und Äste für Tiere

Zweige und Äste für Tiere

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Knabberzweige

Knabberzweige

Knabberzweige für Klein- und Nagetiere. Knabber-Äste helfen mit die Zahngesundheit zu verbessern. Knabberhölzer kaufen!


Zweige und Äste für Tiere

 

Zweige und Äste für Tiere

Viele Tierarten sind in bei den Menschen Zuhause zu finden. Hund und Katze gehören zu den beliebesten Haustierarten, gefolgt von Meerschweinchen, Hamstern und Kaninchen, Vögeln und Fischen. Auch exotische Tiere wie Schildkröten, Schlangen oder Echsen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sie alle leben in unterschiedlich großen Käfigen und Terrarien bzw Volieren. Größere Tiere wie Pferde benötigen einen Stall oder eine Koppel.

 

Natürliche Zweige in Volieren und Käfigen

Tiere, die in Käfigen oder Terrarien gehalten werden, versorgen die Besitzer gerne mit natürlichen Materialien. Zum einen können vielen Tieren, die gerne etwas zum Nagen haben möchten, Obstbaumzweige als Knabberzweige gereicht werden. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass diese Zweige keine unverträglichen Substanzen enthalten. In manchen Rinden ist beispielsweise Blausäure oder Gerbsäure enthalten, die für die Tiere giftig sind. In anderen Rinden sind Substanzen enthalten, die nur für bestimmte Tierarten unverträglich sind. Es sollte also darauf geachtet werden, welcher Tierart man welche Knabberzweige in den Käfig reicht. Oftmals sind frische Obstbaumzweige am besten als Knabberzweige geeignet. Es können aber auch frisch geschnittene Birkenzweige oder Weidenzweige gewählt werden.

Zum anderen sind Kletterzweige oder Äste als Sitzplatz sehr beliebt. So weiß man beispielsweise heute, dass man in einen Vögelkäfig besser keine Plastiksitzstangen einsetzen sollte. Besser ist das Angebot von Zweigen mit unterschiedlicher Dicke. Geeignet sind zum Beispiel kleine und große Korkenzieherhaselzweige. Wenn die Vögel ihre Füße um eine Kunststoff-Stange mit dem immer gleichen Durchmesser klammern müssen, werden die Füße auf Dauer überlastet. Es kommt zu Krallenfehlstellungen oder Geschwüren an den Füßen. Ein Zweig oder ein Ast, der natürlich gewachsen ist, ermöglicht durch seine unterschiedliche Struktur verschiedene Stellungen. Er entlastet dadurch die Füße der Vögel. Der "Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe" (ZZF) weist darauf hin, dass in Käfigen oder Volieren immer Zweige unterschiedlicher Dicke zur Verfügung gestellt werden sollten. Dadurch können die Vögel ihre Fußmuskeln trainieren. Wichtig ist, dass die verwendeten Zweige nicht mit Pestiziden gespritzt wurden und aus keinem Naturschutzgebiet stammen. Auch Nachbars Garten ist tabu - es sei denn, jemand hätte die Erlaubnis zum Schneiden von Zweigen.

 

Leckere Knabberzweige - aber welche?

Viele Tiere mögen es, wenn man ihnen frische Knabberzweige in den Käfig gibt. Infrage kommen solche Leckereien, die zugleich wie eine Zahnbürste wirken, für Nagetiere wie Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, Farbmäuse, Ratten oder Chinchillas. Bei vielen dieser Tiere müssen die Schneidezähne kurz gehalten werden. Der natürliche Abrieb, der beim regelmäßigen Beknabbern von frisch geschnittenen Zweigen entsteht, sorgt meistens für eine ausreichende Zahnpflege. Auch das Zahnfleisch der Tiere bleibt auf diese Weise gesund. Es wuchert außerdem nicht und wird besser durchblutet. Dadurch wird die Bildung von Zahnstein verlangsamt. Als Knabberzweige kommen unbehandelte Obstgehölze wie Apfelbaumzweige, Johannisbeer-, Holunder, Kirsch-, Holunder-, Weiden-, Birken-, Pflaumen, Haselnuss- oder Birnenzweige infrage. Bei uns können Sie ungespritzte Birnen- und Haselnuss-Knabberzweige erwerben, die garantiert unbehandelt sind.

Ein weiterer Grund, um den geliebten Haustieren Knabberzweige zu reichen, ist die Langeweile, die durch die Käfighaltung entstehen kann. Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen, Echsen, Vögel oder kleine Nager möchten gerne beschäftigt werden. Wenn größere Tiere wie Kaninchen in der Wohnung frei herumlaufen dürfen, bedienen sie sich gerne an Tapetenkanten oder Telefonkabeln, um dem Knabbertrieb nachzugehen. Sie begnügen sich deutlich lieber mit den Knabberzweigen, wenn sie regelmäßig damit versorgt werden.

Die richtige Länge von Knabberzweigen liegt bei 20-50 Zentimetern, je nach Tiergröße. Vor allem die Zweige von ungespritzten Obstbäumen werden als Knabberzweige bevorzugt verwendet. Im Fachhandel und in spezialisierten Online-Gärtnereien können Tierhalter Zweige beziehen, die garantiert unbehandelt sind. Sie stammen entweder aus eigenen Baumbeständen oder aber von Biobauern der Region. Und woran kann ein Tierliebhaber ungespritzte Knabberzweige erkennen? An einem Flechten- oder Moosbesatz zum Beispiel. Dieser zeigt an, dass die Flora des Baumes oder Strauches, von dem der Knabberzweig entnommen wurde, wirklich gesund war. Den Tieren machen Moose und Flechten nichts aus.

Die Lagerung unserer Knabberzweige sollte kühl sein - zum Beispiel in einem kühlen Keller oder im Gemüsefach des Kühlschranks. So trocknen die Obstzweige nicht so schnell aus und bleiben länger frisch. Bevor Sie die Knabberzweige in eine Voliere oder einen Tierkäfig geben, sollten sie allerdings wieder Zimmertemperatur haben. 

 

Kletterzweige und Äste bieten Vögeln Platz

In Vogelvolieren, Terrarien und Tierkäfigen sind oft Kletterzweige und stärkere Äste zu finden. So kann man beispielsweise auch bei Großvögeln wie Uhus oder anderen Flattermännern in deutschen Vogelparks beobachten, wie die Vögel auf kräftigen und verzweigten Ästen Platz nehmen. In den feineren Zweigen größerer Äste tummeln sich außerdem viele Kleinvögel. Je natürlicher deren Umgebung gestaltet wird, desto munterer flattern sie von einem Platz zum anderen. Wellensittiche mögen es, auf kleinen und großen Korkenzieherhaselzweigen zu sitzen. Auch Chinchillas, Hamster oder Mäuse schätzen es, wenn ihre Käfige mit Naturmaterialien ausgestattet werden. Ob Äste und Zweige dazu gehören, entscheidet auch die Käfiggröße. Auch Korkenzieherzweige bieten durch ihre ungewöhnliche Form abwechslungsreiches Sitzen für Kleinvögel, Eidechsen, Heuschrecken und kleine Nager.

Zu beachten ist, dass manche Tiere solche Äste nicht nur als Kletteräste, sondern auch als Knabberstange nutzen. Daher ist darauf zu achten, dass die verwendeten Zweige keine hohen Blausäure- oder Gerbsäureanteile haben. Birnen- und Eichenzweige sollten daher vermieden werden, ebenso Walnusszweige. Gerbsäure kann bei empfindlichen Tieren Schleimhautreizungen auslösen. Naturäste reizen Wellensittiche und andere Vögel nun einmal dazu, an der Rinde zu knabbern. Um das zu unterbinden, sollten Kletteräste - im Gegensatz zu den Knabberästen - sorgfältig getrocknet werden, bevor sie in den Käfig oder die Voliere kommen. In getrockneter Form sind die Zweige und Äste weniger reizvoll und werden eher nicht beknabbert.

Holunderzweige können problemlos verwendet werden, obwohl die Rinde als schwach giftig gilt. Den Vögeln macht das aber nichts aus. Wer selbst Zweige für seine Tiere sammeln möchte, sollte dies niemals an stark befahrenen Straßen tun. Inmitten eines Verkehrsknotenpunktes sind die Zweige und Rinden stark mit Schwermetallen und anderen Toxinen belastet. Außerdem sollten Sie grundsätzlich keine Zweige von gespritzten Bäumen und Büschen entnehmen. Im Zweifelsfall ist es immer klüger, solche Kletter- und Sitzzweige im Fachhandel oder einer Online-Gärtnerei wie der unseren zu bestellen. 

Immer wieder fragen Menschen in geeigneten Online-Foren, woher sie geeignete Zweige bekommen können. Oftmals fehlt jungen Tierhaltern auch das Wissen, welcher Baum oder Strauch denn nun geeignet ist. Viele Menschen können zwar Zweige von geeigneten Bäumen wie Birken, Ahorn, Linden, Pappeln oder Eichen voneinander unterscheiden. Sie wissen aber nicht, wie Ebereschen, Erlen, Espen oder Weißdorn aussehen. Unabhängig davon hängen deren Zweige meist so hoch, dass man sie ohne Mühe kaum erreichen kann. Naturschutzgebiete und fremde Gärten verbieten sich ohnehin für das Schneiden von Zweigen. 

Bei uns erhalten Tierliebhaber Zweige, die zu 100 Prozent unbehandelt und geeignet sind. Schauen Sie einfach mal in unser jahreszeitlich variierendes Äste- und Zweige-Sortiment.