Welche Kürbisse können mit Schale gegessen werd...

Welche Kürbisse können mit Schale gegessen werden?


Kürbis ist gesund und man kann daraus leckere Gerichte zaubern. Doch meist ist Verarbeitung ziemlich anstrengend, denn die Schale ist hart. Doch bei manchen Kürbis-Arten ist die Schale sogar genießbar, lesen Sie hier welche Sorten das sind.

 

Kürbisse sind ein Herbst-Lebensmittel

Von September bis November können Sie Kürbisse ernten. Diese Früchte sind gut lagerbar und so hält sich der Kürbis oft bis zum nächsten Frühjahr. Es gibt viele Kürbis-Arten, doch in unseren Landen sind meist der Butternut-Kürbis und der Hokkaido-Kürbis zu finden. Manchmal wird auch der Muskat-Kürbis angeboten, alle drei Sorten sind sehr schmackhaft und können gut zu Marmelade , Suppen und anderen Gerichten verarbeitet werden. Auf manchen Wochenmärkten finden Sie noch weitere Kürbis-Arten, machen Sie sich die Mühe, es lohnt sich.

 

Kürbis-Kauf und Lagerung

Sie sollten darauf achten, dass die Kürbisschale wirklich nicht beschädigt ist. Der Kürbis hält so länger. Wenn Sie feststellen möchten, ob der Kürbis reif ist, dann sollten Sie daran klopfen. Wenn er hohl klingt ist er reif. Kürbisse können lange gelagert werden, bei trockener und dunkler Aufbewahrung hält er sogar viele Monate. Angeschnittene Kürbisse natürlich nicht, doch auch sie können gut eine Woche im Kühlschrank aufgehoben werden. Kürbisse eigenen sich auch zum Einfrieren. Schneiden Sie hierzu den Kürbis einfach in Stücke und garen diese kurz an. Dann darf er in den Froster und selbst fertige Kürbis-Gerichte, wie etwa Suppe oder Kürbis-Püree können tiefgekühlt werden.

 

Welche Kürbisse sind mit Schale zu genießen?

Man kann fast jeden Kürbis mit Schale essen, aber die Schale ist sehr hart und braucht eine deutlich längere Garzeit als das Fruchtfleisch. Bei manchen Arten ist es wirklich ratsam, den Kürbis zu schälen und nur das Fruchtfleisch zu kochen. Hier sind einige Tipps, welche Kürbis-Arten bedenkenlos mit Schale gegessen werden können.

 

Der Hokkaido-Kürbis 

Er ist wohl mit Abstand der beliebteste Kürbis überhaupt, er ist in jedem Supermarkt zu finden. Dieser Kürbis ist rund, gerillt und mittelgroß. Innen und außen leuchtet er in Orange. Bei diesem Exemplar können Sie die Schale ganz beruhigt mitessen, das Schälen ist nicht notwendig. Egal wie der Hokkaido-Kürbis zubereitet wird, die Schale muss nicht entfernt werden. Manche Köche und Hobby-Köche behaupten sogar, dass die Schale erst das richtige Aroma gibt. Wollen Sie jedoch den Hokkaido-Kürbis raspeln und daraus Gemüse-Puffer herstellen, dann empfiehlt es sich den Kürbis zu schälen. Mitunter reicht die Bratzeit nicht aus, um die Schale wirklich weich zu bekommen. Diese Kürbis-Art kann auf verschiedene Weisen zubereitet werden, sie ist ideal für Suppen, Ofengemüse, Marmelade, Püree und sogar für Süßspeisen. 

 

Der Butternut-Kürbis

Auch diese Kürbis-Sorte ist sehr beliebt, in Form einer Birne hat sie eine gelbe, glatte Schale. Das Fruchtfleisch ist orange und schmeckt leicht nach Butter. Die Schale ist zwar recht dünn, aber auch recht hart. Die Schale ist genießbar, sie muss aber sehr lange gekocht werden, um weich zu werden. Diesen Kürbis sollte man also schälen, mit einem Kartoffelschäler ist das ganz einfach. Es kommt halt sehr auf die Zubereitungsart an, ob man die Schale mitessen sollte. Wenn der Kürbis zu einer Suppe verarbeitet wird, muss er nicht unbedingt geschält werden. Wenn Sie jedoch eine Gemüsepfanne herstellen wollen und den Kürbis nur kurz anbraten, dann sollten Sie die Schale entfernen. Wenn Sie den Kürbis schälen, müssen Sie die Schale nicht wegschmeißen. Sie können sie kleinschneiden und anbraten. Dann können Sie sie kochen, vielleicht mit Zwiebeln, verschiedenen Gewürzen und Kokosmilch. Die Schale ist also durchaus essbar, bei manchen Gerichten empfiehlt es sich jedoch, die Schale zu entfernen.

 

Der Muskat-Kürbis

Diese Kürbis-Art ist flach, rund und außen gerillt. Er ist auch ziemlich groß, manche Exemplare bringen durchaus 40 kg auf die Waage. Das Fruchtfleisch ist Orange oder Gelblich, die Schale kann von Grün, Orange oder Braun sein. Die Schale ist sehr hart und sehr dick, trotzdem kann sie gegessen werden. Sie braucht jedoch relativ lange bis sie weich wird, es empfiehlt sich daher den Kürbis vor der Zubereitung zu schälen. Wenn Sie eine Suppe kochen kann die Schale dranbleiben, bei allen anderen Zubereitungsarten sollten Sie die Schale abmachen. 

Folgende Kürbis-Arten sind nicht so weit verbreitet, doch nicht minder lecker.

 

Bischofsmütze 

Die Bischofsmütze ist ein flacher, runder Kürbis und er hat einen Aufsatz, der an eine Bischofsmütze erinnert. Bei diesem Kürbis sollten Sie die Schale nicht essen. Aufgrund der Form ist es auch sehr schwierig das Kürbis-Fruchtfleisch herauszuschneiden, er wird in den meisten Fällen ausgehöhlt und gefüllt.

 

Spaghetti-Kürbis

Der Spaghetti-Kürbis ist eher klein, er hat ein faden-ähnliches Fruchtfleisch und die Schale ist beige oder gelb. Die Kürbis-Schale wird eingestochen und dann wird der Kürbis im Ganzen gegart. Anschließend können Sie ihn halbieren und die „Spaghetti“ einfach herausziehen. Alternativ wird er auch gerne aus der Schale gelöffelt.

 

Gelber Zentner

Der „Gelbe Zentner“ kann bis zu 50 kg schwer werden, es ist ein großer runder Kürbis mit gelbem Fruchtfleisch und einer orangen Schale. Die Schale ist durchaus essbar, aber sie ist sehr hart und wird meist entfernt. Dieser Kürbis ist für alle Süßspeisen ideal und zu Halloween wird er gerne ausgehöhlt und Masken oder Fratzen in die Schale geschnitzt. Nicht vergessen werden darf der Baby-Bear, ein kleiner runder Kürbis mit einer gerillten Schale. Das Fruchtfleisch ist Gelb und die Schale erscheint in Dunkel-Orange. Dieser Kürbis eignet sich für Suppen und Süßspeisen besonders gut. Die Schale ist sehr hart und wird meistens entfernt.