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Kürbissaison-Kalender

Kürbissaison-Kalender

Die Kürbisgewächse Cucurbitaceae sind botanisch betrachtet mit Melonen, Gurken und Zucchini verwandt. Die besonders wasserhaltigen Exemplare wachsen nicht nur in unseren gemäßigten Breiten, sondern auch in den Tropen und in den Subtropen, wo sie schon vor tausenden Jahren einen wesentlichen Teil der Ernährung ausmachten.
So symbolisier der Kürbis in Afrika die Erdkugel, außerdem ist er wegen der vielen Kerne ein Fruchtbarkeitssymbol. Die alten Indios waren für ihren unkomplizierten Umgang mit Kürbissen bekannt – sie nannten ihn schlicht squash, das „grüne Ding, das man roh isst“.
In der christlichen Kunst steht das schnell wachsende Gemüse für die Kürze des Lebens.
Profaner geht es auf den weltweiten Kürbisfestivals zu, wo ein belgisches Exemplar unlängst fast 140 Kilogramm und ein bewunderter Riesenkürbis aus den USA sogar 477 Kilo auf die Waage brachte.
Kürbisse gibt es fast überall: Weil sie aus irgendeinem Winkel dieser Erde immer geerntet und zu uns exportiert werden, sind sie fast ganzjährig verfügbar. Trotzdem haben sie in unseren Breiten besonders im Herbst ihre Hochsaison.

Im Herbst ist Kürbiszeit

Im Juli werden schon die ersten einheimischen Exemplare angeboten, wobei unser Wetter eine ausschlaggebende Rolle spielt. Hauptsaison für Kürbisse sind die Monate September und Oktober. Bei milder Witterung können sie aber auch noch im November geerntet werden.

Kürbis kulinarisch

Kürbisse bieten Möglichkeiten ohne Ende: püriert als köstliche Suppe, als süßsaures Gemüse, im Eintopf, als süßes Kompott oder als köstliches Gemüse jedes traditionellen Erntedank-Dinners – dann mit Zimt, Muskat, Nelken, Speck und Ahornsirup angerichtet.
Das durch jede Menge Chlorophyll grüne Kürbiskernöl wird aus geschälten Speise- und Riesenkürbissamen gewonnen und ist als steirisches Bauernöl eine hochwertige regionale Spezialität. Das Öl ist ein hervorragender Lieferant wichtiger essenzieller Fettsäuren und verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe.
Die Kürbissamen enthalten erfreulich viel Vitamin E, Kalium, Zink, Selen und Mangan. Deshalb sind sie ähnlich gesund und kalorienhaltig wie Nüsse und sollen gegen Blasenschwäche helfen.

Kürbisse am Markt

Neben unseren heimischen Sorten dekorieren inzwischen vor allem exotische Kürbissorten die Marktstände, die Auslagen unserer Supermärkte und die Angebote unseres Onlineshops. Dazu gehören Butternusskürbisse, Markkürbisse und die auch Kalebasse genannten Flaschenkürbisse. Es gibt afrikanische Gherkins, unreif zu essende US-amerikanische Schlangenkürbisse sowie südamerikanische Muskat- oder Moschuskürbisse. Luffa gehören in die Suppe, Chayoten sind vergleichsweise selten im winterlichen Gemüseangebot, Wachskürbisse nennt man auch chinesische Wintermelonen und die orangeroten Hokkaido-Kürbisse sind derzeit besonders beliebt. Aus Japan kommen sie zu uns und werden komplett mit der Schale gegessen.
Etwa 850 Arten gibt es auf der Welt – dabei viele Zierkürbisse, die bekanntermaßen ungenießbar aber als herbstliche Dekorationen unschlagbar sind.

Was drin ist

Speisekürbisse sind also verblüffend vielfältig. Das Fleisch des Fruchtgemüses verfügt über bemerkenswerte Anteile antioxidativen Betacarotins. Dazu können die Kürbisse ohne schlechtes Gewissen gegessen werden: Mit 26 kcal pro 100 Gramm ist Kürbis kein Dickmacher.
Dazu enthalten 100 Gramm Kürbisfleisch: 91,3 g Wasser, i g Proteine, 0,1 g Fette, 5 g verwertbare Kohlenhydrate, 2,2 g Ballaststoffe, 1 mg Natrium, 383 mg Kalium, 22 mg Kalziium, 44 mg Phosphor, 0,8 mg Eisen sowie 127 µg Vitamin A, 1,1 mg Vitamin E, 12 mg Vitamin C und 0,5 mg Niacin.

Unsere Kürbisse

Seiner Herkunft wegern liebt der Kürbis die Wärme. Ihrer robusten Anmutung zum Trotz sind die Stauden allerdings recht windempfindlich. Nichtsdestotrotz können sie gut im Gewächshaus oder auf dem Acker kultiviert werden. Unproblematisch verfügbar und von höchster Qualität sind die Kürbisse aus dem reichhaltigen Angebot unseres Gärtnerei-Onlineshops.