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Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbis

Hokkaido-Kürbis

 

 

Der Hokkaido ist einer von zahlreichen Kürbissorten. Ein Herbst ohne das vielseitige Gemüse ist nicht vorstellbar. Aus diesem Grund geht es hier rund um den Hokkaido-Kürbis: Seine Geschichte, wertvolle Einkaufstipps, überraschende Rezeptideen und neben den Kochinfos gibt es sogar noch interessante Anregungen zum Basteln.

 

Wissenswertes über den Hokkaido-Kürbis


Im Herbst ist Saison


Der Herbst ist die Jahreszeit, in der schmackhafte Gemüsesorten geerntet werden. Dazu zählt besonders der wunderbare Hokkaido-Kürbis. Er ist einer der Kürbissorten, die in der Küche zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Bei fachgerechter Behandlung sind die Kürbisse mehrere Wochen oder Monate lagerbar, gewaschen und geteilt lassen sie sich auch einfrieren.

 

Eigentlich kommt der Hokkaido-Kürbis aus Japan


Der Kürbis stammt von der japanischen Insel Hokkaido. Dort wurde er Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Reisnusskürbis gezüchtet. Mittlerweile wird der Hokkaido-Kürbis in Deutschland angebaut.

 

Das unterscheidet den Hokkaido


Der Hokkaido-Kürbis gehört zu der kleineren Sorte essbarer Kürbisse. Er wiegt durchschnittlich kaum mehr als 1000 Gramm und lässt sich vielfältig zubereiten, wobei auch seine Schale essbar ist.

 

So schmeckt der Hokkaido


Der Hokkaido-Kürbis zeichnet sich durch einen nussigen Geschmack aus. Sein orangefarbenes fruchtiges Fleisch eignet sich für viele verschiedene Speisen. Als Suppe, Eintopf oder Püree kann er vielfältig zubereitet werden.

 

Im Hokkaido-Kürbis stecken reichlich Vitamine


Inhaltsstoffe und Nährwert


Der Kürbis ist kalorienarm und nährstoffreich. Dass der Hokkaido-Kürbis Betacarotin enthält, verrät bereits der Farbton des Fruchtfleisches. 300 Gramm Hokkaido-Kürbis decken die gesamte Tagesmenge an Betacarotin, die ein Mensch zu sich nehmen soll. Doch damit der Körper das Betacarotin in Vitamin A umwandeln kann, sollte der Kürbis mit Butter oder Öl verarbeitet werden. Vitamin A ist wichtig, weil es gut für die Augen ist. Der Kürbis ist auch roh verträglich, aber erst erhitzt werden die Carotinoide freigesetzt.

 

Vitamine


Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C, E sowie Kalium, Folsäure, Magnesium und Eisen sind wertvolle Nährwerte, die im Hokkaido-Kürbis enthalten sind. Mit 25 Kalorien pro 100 Gramm ist Kürbis ein kalorienarmes Gemüse.

 

Information


Der Hokkaido-Kürbis ist lange haltbar, wenn er beim Kauf eine feste glatte Schale hat und einen perfekten Stielansatz. Das Pochen auf die Schale zeigt an, ob er innen hohl ist, denn dann ist er reif.

 

Kühl aufbewahren


Ein unbeschädigter Hokkaido-Kürbis hält sich zwei Monate, wenn er kühl und trocken aufbewahrt wird. Teile des Hokkaido-Kürbisses halten sich bis zum Verzehr, wenn er abgedeckt einige Tage im Kühlschrank steht. Alternativ lassen sich Hokkaido-Kürbisse einfrieren.

 

Fast alles am Hokkaido-Kürbis ist essbar


Bevor der Kürbis für ein Gericht zubereitet wird, muss die Schale gewaschen werden, denn sie ist essbar. Dazu muss der Hokkaido-Kürbis mit einem guten Messer in Spalten oder Würfel zerteilt werden. Die essbare Kürbisblüte gilt als besonderer Genuss.

 

Tipps für Genießer


Der Kürbis kann vielfältig zum Kochen und Backen verwendet werden: Ob in der süßen Variante als Muffin, Kürbiswaffel, Marmelade oder als Pesto, Sirup, Mus, Aufstrich und Chutney, viele Produkte lassen sich mühelos herstellen. Zudem eignet sich der Hokkaido-Kürbis ideal dazu, um Babynahrung zu kochen. In geraspeltem Zustand findet der Kürbis im Salat Verwendung.

 

Variantenreich kochen


Ob als Suppe, Püree oder Auflauf – gebraten, geschmort und gekocht, der Hokkaido-Kürbis ist das Gemüse schlechthin. Er kann sogar noch als Gefäß benutzt werden und ersetzt auf diese Weise das Geschirr. Dazu wird das obere Stück abgeschnitten, Fruchtfleisch und Kerne werden herausgeholt. So schnell ist die Suppentasse fertig.

 

Roh und gekocht


Die verschiedenen Zubereitungsarten haben jeweils ihre Vorteile. So bleiben im geraspelten Fruchtfleisch mehr Ballast- und Mineralstoffe enthalten. Wohingegen die gekochte Alternative mehr Carotinoide freisetzt als im rohen Zustand, zumal das fettlösliche Betacarotin nur wirkt, wenn der Kürbis mit Fett verarbeitet wird.

 

Gesund abnehmen


Weil der Kürbis wenig Kalorien hat, eignet er sich besonders zur Gewichtsreduzierung. Als Smoothie oder geraspelt im Salat, lassen sich die Produkte mit zur Arbeit oder ins Büro nehmen. Ferner ist zu empfehlen, den Kürbis gleich komplett zu verarbeiten und beispielsweise das Mus portionsweise einzufrieren.

 

Kürbisfeste und Halloween


Der Kürbis lässt sich gut mit anderen Lebensmitteln kombinieren. Das erhöht die Rezeptvielfalt enorm. Ob Salat oder deftiges Ofengericht – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer nicht selbst kochen möchte, der kann auf Kürbisfesten raffinierte Köstlichkeiten wie Suppen, Kuchen oder Saft probieren. Zudem sorgen die Initiatoren für Unterhaltung, wenn die schwersten Kürbisse der Region präsentiert werden. Viele Menschen denken bei Kürbis sofort an Halloween.

 

Am 31. Oktober ist Halloween


Ursprünglich kommt Halloween aus Irland. Die Kelten feierten am 31. Oktober ihre Ernte und glaubten an Kontakte in andere Welten. Um die bösen Geister zu vertreiben, spukten die Menschen dann selbst in der Nacht. Erst irische Einwanderer verbreiteten das Fest im 19. Jahrhundert in Amerika. Dort entwickelte sich Halloween zum heutigen Party-Event und verbreitet sich auch in Deutschland, sodass Halloween hier immer beliebter wird. So freuen sich Kinder und Erwachsene besonders auf den 31. Oktober. Da werden die Räumlichkeiten mit Spinnenweben dekoriert und die Gäste sitzen auf Grabsteinen. Fledermäuse und Gespenster gehören zu einer Party an Halloween genauso dazu wie süße und deftige Kürbisgerichte oder Laternen mit grimmigen Gesichtern. Übrigens brachten die Iren auch diesen Brauch mit nach Amerika.

 

Laternen schnitzen


Das Schnitzen der Kürbisse ist jedes Jahr wieder ein schönes Erlebnis für die gesamte Familie. Die Familienmitglieder wetteifern um das schaurigste Gesicht und Erwachsene wie Kinder sind eifrig dabei. Bei den Motiven sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wobei es das Schnitzen vereinfacht, wenn die Linien vom Papier auf die Kürbisoberfläche übertragen werden. 
Da die Kürbisse eine feste Schale haben, müssen die Messer wirklich scharf und robust sein. Bevor es losgehen kann, wird der Kürbis abgewaschen. Außerdem lässt es sich immer leichter schneiden, wenn die Linien zuerst eingeritzt werden, weil die Oberfläche ziemlich glatt ist.

  • Zuerst wird der Deckel rund herum abgeschnitten – je nach Motiv zackig oder gerade.
  • Anschließend wird der Kürbis ausgehöhlt. Das funktioniert prima mit einem Löffel. Damit die Wand lichtdurchlässig wird, muss das Innere abgeschabt werden. Das Fruchtfleisch des Hokkaidos wird zum Essen verwendet. Dann muss die Form trocknen.
  • Das Papier mit dem Bild anlegen und auf die Fläche übertragen.
  • Mit einem scharfen Messer die Flächen ausschneiden.


Damit der Kürbis nicht so schnell anfängt zu schimmeln, sollte er kühl aufbewahrt werden.
Zuletzt fehlt nur noch das Teelicht und die Laterne ist fertig. 
Eine tolle Aktion für die gesamte Familie. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie geschnitzt wird. Entweder werden die Muster komplett durchgestochen, oder nur tief eingeritzt.

 

Rezept – würzige Hokkaido-Kürbis-Spalten

 

  • Den Hokkaido-Kürbis waschen, in 2 Zentimeter dünne Spalten schneiden und auf ein Backblech legen. 
  • Anschließend mit einer Würzmischung aus Olivenöl, Salz, Pfeffer, Curry, Chili und Paprika beidseitig einpinseln. 
  • Bei 160 Grad für eine viertel Stunde in den Backofen schieben.

Die würzigen Hokkaido-Kürbis-Spalten lassen sich allein oder als Beilage servieren.