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Kräutergarten anlegen - Anleitung

Kräutergarten anlegen - Anleitung

Kräutergarten anlegen - Anleitung
 
Der Kräutergarten liefert schmackhafte Gewürze für die Küche. Er präsentiert sich mit frischem Grün sowie bunten Blüten und verströmt aromatische Düfte. Deshalb sollte er so nahe wie möglich am Haus angelegt werden. Zusätzlich gibt es einiges zu beachten. 


Form des Kräutergartens

Kräuter stellen an ihren Standort wenige Ansprüche. Deswegen ist der Hobbygärtner in der Auswahl der Form und Größe nahezu frei. Viel spricht für die Kräuterspirale in Schneckenhausform. Auf ihr lassen sich diverse Arten auf kleinstem Raum zusammenfassen. Der Aufbau des Untergrundes erfolgt nach Höhen gestaffelt. Oben wachsen diejenigen Arten, die viel Licht und wenig Wasser benötigen wie der Lavendel und der Thymian. Weiter unten stehen die Petersilie, das Basilikum und der Schnittlauch. Sie bevorzugen den Halbschatten und einen feuchteren Boden. Ebenso eignet sich ein rundes oder eckiges Kräuterbeet, das sich von den Seiten her beernten lässt oder mit Trittsteinen bestückt wird. Wer keinen Platz für ein Kräuterbeet hat, hält seine Gewürzpflanzen in Kübeln oder setzt sie ins Staudenbeet. 


Untergrund bearbeiten

Der Untergrund muss im Kräuterbeet durchlässig sein, damit das Regenwasser schnell abzieht. Ein verdichteter Boden wird mit dem Sauzahn, der Gartenkralle oder mit dem Spaten gelockert. Bei dieser Gelegenheit entfernt man auch Steine, Wurzelreste und Unkräuter. Lehmböden werden mit reifem Kompost aufgewertet und mit Kies drainiert. Nach Möglichkeit beträgt der pH-Wert im Kräutergarten 6,0 bis 7,5. 


Kräuter pflanzen beziehungsweise aussäen

Die beste Pflanz- und Aussaatzeit ist das Frühjahr. Der Boden sollte ausreichend erwärmt sein, damit das Wachtsum zügig vonstatten geht. Zuvor wird die Anzahl der benötigten Pflanzen ermittelt. Vom Rosmarin, Lavendel, Oregano, Borretsch und Thymian werden nur wenige Exemplare benötigt, während man von der Petersilie, vom Dill und der Kresse nie genug haben kann. Die Anordnung erfolgt entsprechend der Bedürfnisse an die Licht- und Bodenverhältnisse sowie entsprechend der Wuchshöhe. Kleinere Arten wie der Thymian gedeihen am Beetrand am besten.