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Basolica - das unempfindliche Basilikum

Basolica - das unempfindliche Basilikum

Basolica - das unempfindliche Basilikum

Basolica ist eine echte Konkurrenz für das bekannte Basilikum. Es hat den typischen, frischen Geschmack von Basilikum, ist aber viel robuster und unkomplizierter in der Pflege. Zusätzlich ist es mehrjährig. Eine unschlagbare Kombi, die vielleicht schon bald das beliebte Basilikum verdrängen wird?

 

Herkunft und Besonderheit

Auf der russischen Halbinsel Krim wurde eine neue Basilikumsorte entdeckt, Basolico. Ihre Besonderheit ist, dass sie keine Blüten hat. Bei langjährigen Beobachtungen in einem botanischen Kräutergarten hatten Gärtner festgestellt, dass sich Basolico nur vegetativ vermehrt und niemals Samen bildet.

 

Standort- und Temperaturansprüche

Im Vergleich zum herkömmlichen großblättrigen Basilikum, das aufgrund seiner mediterranen Heimat sehr empfindlich auf kühle Temperaturen in seinem Wachstum reagiert, ist Basolica durch seine Herkunft auch kühle Temperaturen gewohnt und äußerst robust. Es verträgt Außentemperaturen bis runter zu 5 Grad Celsius und bevorzugt einen sonnigen oder halbschattigen Standort. 
Vor allem diese weite Temperaturspanne unterscheidet es vom kälteempfindlichen Basilikum, das bei niedrigen Temperaturen schnell schwächelt, gelbe Blätter bekommt und seinen Wuchs einschränkt. Basolica ist daher eine ideale und attraktive Garten- oder Balkonpflanze, auch für Gebiete mit rauem Klima. Die Pflanze kann von Mai bis Herbst draußen stehen. In den kalten Monaten fühlt sie sich im Haus an einem etwas kühleren und hellen Platz sehr wohl. 

 

Pflege und Vermehrung

Wie auch bei anderen mehrjährigen Kräutern, etwa Lavendel und Rosmarin, regt ein regelmäßiger ordentlicher Rückschnitt einmal im Jahr die Triebneubildung an, wodurch einer Verholzung und unattraktiven Verkahlung vorgebeugt wird. Hierbei ist es wichtig, dass noch mindestens ein Drittel der Pflanze stehen bleibt und nicht zu viel abgeschnitten wird. Basolica zeichnet sich durch eine gute Verzweigung und somit eine mögliche reiche Ernte aus. 
Bei einer regelmäßigen Ernte muss etwa alle zwei Wochen mit Flüssigdünger gedüngt werden, da die Pflanze ein Starkzehrer ist. 
Regelmäßiges Gießen ist wichtig. Die Erde muss feucht gehalten werden, darf aber nicht triefend nass sein. Ein zu starkes Austrocknen bekommt der Pflanze nicht. 
Basolica ist durch die relativ dicke Blatthaut unempfindlich gegenüber Schädlingen wie Blattläusen oder Spinnmilben. Sollte es dennoch zu einem leichtem Befall kommen, kann man die Blattsauger vorsichtig mit lauwarmem Wasser abbrausen. 
Eine Vermehrung ist mit Hilfe der Bewurzelung von Stecklingen auch zu Hause möglich.
Im Winter muss die Düngung und Wässerung an ein langsameres Wachstum, wie auch der Erntemenge, angepasst werden.

 

Ernte und Verwendung

Zur Verwendung in der Küche werden die Blätter genutzt. 
Hierfür werden die Triebspitzen oder ganze Triebe mit einer scharfen Schere sauber abgeschnitten, dass die Wunde möglichst klein bleibt und die Pflanze im Wachstum wenig eingeschränkt wird. Beim Basilikum kann es zu Geschmackseinbußen bei der Ernte zur Zeit der Blütenbildung, während oder nach der Blüte kommen. Dies ist bei Basolica nicht möglich, da sie ja keine Blüten ausbildet. Somit können die Blätter problemlos das gesamte Jahr über geerntet werden. 
Der Geschmack entspricht dem aromatisch, kräftigem Geschmack vom großblättrigem grünen Basilikum und wie dieses wird es als vorwiegend frisches Kraut genutzt. Die Blätter können aber auch getrocknet zum Würzen verwendet werden. Wie Basilikum wird Basolica zum Ende hin zum Gericht gegeben und nicht mitgekocht.


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